Beamer-Lexikon
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Aktive Matrix: Eine LCD Technologie, die ein TFT (Dünn Film-Transistor) benutzt, um einen Bildpunkt (Pixel) anzusteuern. Aktiv Matrix LCD erlauben bewegt Video im Gegensatz zu passiv Matrix. Es gibt 2 Typen von Aktiv Matrix Technologien: Amorphe TFT und Polysilizium TFT.

Amorphe TFT: Eine Form von Aktiver Matrix TFT. Die Transistoren in Amorpher TFT sind größer (blockiert mehr Licht) als die Transistoren in Polysilizium TFT.
Analog: Eine ununterbrochen schwankende elektrische Ladung, im Gegensatz zu Digital. Analog Video VGA Karten benutzen diese Art von Signal um Informationen zu einem Display zu übertragen.
ANSI: American National Standards Institute Normungsgremium, vergleichbar mit DIN
ANSI Lumen: Das Maß von Helligkeit, einer projizierten Darstellung auf einer Bildwand. Eine Projektionsfläche von 1 Quadratmeter wird in 9 gleiche Rechtecke geteilt. Die Lichtleistung wird im Zentrum eines jeden Feldes gemessen und dann der mathematische Durchschnitt ermittelt.
LCD-Projektoren benutzten als Lichtquelle, Halogen Lampen (gelbes Licht) oder Metalldampf Lampen (blaues Licht), der Halogenlampen-Projektor wirkt für das Auge dunkler als der Metalldampf-Projektor trotz gleicher gemessener Helligkeit.
Aperture Ratio: Das Verhältnis des lichtdurchlässigen Teils (Pixel) eines LC-Displays zum lichtblockierenden Teil (z.B. Leiterbahnen und Dünnfilmtransistoren)
Aspekt Ratio: Das Verhältnis zwischen der Weite und die Höhe von einer projizierten Darstellung oder Bildschirm. Zum Beispiel bei VGA, SVGA und XGA - 4: 3 entspricht Weite = 4 Teile : Höhe = 3 Teile. SXGA 1280x1024 hat 5 : 4.
Auflicht OHP: Overheadprojektoren mit der Lichtquelle im Kopf des Projektors. Dieser Typ von OHP kann mit LCD-Display nicht benutzt werden. Das Licht muß zweimal durch die aufliegende Folie, dabei geht sehr viel Licht verloren.
BBandbreite: Gibt Auskünfte über Hardware (oder Typ von Kabel) mit welcher Bandbreite (gemessen in Hertz) Frequenzen übertragen werden können. Gemessen wird der Unterschied an den Schnittpunkten der Übertragungskurve, bei der das Signal nur noch 70,7% (-3dB) vom Maximum beträgt, zwischen der höchsten und der niedrigsten übertragenen Frequenz.
Beamer CRT - Projektor: Die erste Art von Computer- u. Videoprojektoren. Sie wiegen zwischen 40 kg und 100 kg und benötigen eine sehr aufwendige Installation. Sie können mit höheren Auflösungen projizieren als irgendein aktueller LCD oder DLP Projektor bis 1280x1024 u. 1600x1200.
Bildauflösung: Zahl von Pixel (oder Punkte) mit der ein Bild aufgebaut ist. Je größer die Zahl von Pixel je höher die Bildauflösung, dadurch erreicht man feinere und schärfere Kanten bei der Darstellung. Höhere Bildauflösungen gestatten mehr Informationen auf der gleichen Bildwandfläche. VGA = 640x480, SVGA = 800x600, XGA = 1024x768, S-XGA = 1280x1024, U-XGA=1600x1200 und Q-XGA = 2048x1536 Bildpunkte.
Bildnormale: 90° Betrachtungswinkel bei Bildwänden.
Bildwandbetrachtungsabstand: Der Abstand der Sitzplatzreihen von der Bildwand sollte 1,5-fache bis 6-fache der Bildwandbreite sein, damit aus diesem Abstand auch noch alle Einzelheiten des projizierten Bildes erkannt werden können.
BNC: Stecker Ein Signal-Anschluß für Koaxial-Kabel, der so ausgelegt ist, daß Stecker und Buchse miteinander verbunden werden, indem der Stecker auf den Anschluß gesteckt und durch eine Drehung um 90° verriegelt wird. Ein BNC Kabel für Workstation hat 5 Verbindungsstecker mit Rot, Grün, Blau, Horizontal Sync. und Vertikal Sync.
CAD / CAM: Bezeichnung für Computer unterstützter Entwurf, und Computer unterstützte Herstellung. Software erlaubt dem Benutzer manipulierbare Graphische Modelle auf dem Computer zu erstellen, anstelle von physischen Modellen.
Cinch-Stecker: auch RCA-Stecker. Eine Art von Stecker, wird meistens benutzt bei Stereogeräte und Videorekorder als Audio und Videoanschluß.
Color - 24 Bit: Beschreibt die mögliche Anzahl von Farben pro Pixel. 24 Bit = 16,7 Millionen Farben, 8 Bit Information pro Pixel. Die Gesamtsumme der möglichen Farbkombination ist größer als 16,7 Millionen.
Color Palette: Die total mögliche Anzahl von Farben, bei LCD-Panel mit z.B 4 Bit oder 6 Bit Ansteuerung erreicht eine höhere Farbtiefe durch dithering und multiplexing.
Color Stripe: Eine Form von passiver Matrix. Farbige-Streifen erzeugen Farbe durch filtern von Licht im Pixel.
Composite-Sync: Ein Signal zusammengesetzt aus Horizontal- und Vertikalsyncronsignal.
Composite Video: Ein gemischtes Videosignal beinhaltet Rot, Grün, Blau, Horizontal,- und Vertikalsyncronsignale. Das Videosignal kommt meist über einen RCA -Verbindungsstecker (Cinch-Stecker).
Compression: (Kompression) Darstellen höhere Bildauflösungen auf niedriger LCD Auflösung. z.B.: 800x600 Bildpunkte auf 640 x 480 LCD-Panel dargestellt. Es wird bei der Kompression jedes 5 Pixel weggelassen.
Contrast Ratio: (Kontrastverhältnis) Ein Meßwert für den Helligkeitsunterschied zwischen Schwarz und Weiß. Je größer das Verhältnis, um so heller und schärfer ist das Bild. Projektoren mit passiv Matrix LCD's haben ein Kontrastverhältnis von 15 : 1, Aktiv Matrix TFT's ein Verhältnis bis zu 100 : 1, DLP 175 : 1, Poly-Si LCD 300 : 1 und 35mm Dias haben ein Kontrastverhältnis über 500 : 1.
CRT Cathode Ray Tube (Kathoden-Strahl-Röhre): Eine in Videoprojektoren, Fernsehgeräten und Computerbildschirmen verwendete Vakuumröhre. Die im Hals der Röhre befindliche Elektronenkanone emittiert einen Elektronenstrahl, der auf die Rückseite der Bildröhrenfront trifft die mit Phosphor beschichtet ist. Der Elektronenstrahl zeichnet das Bild, Zeile für Zeile durch die Horizontal- und Vertikalablenkung.
DDichroitisches Optik: System Ein System von Spiegeln und dichroitischen Filtern, um die Farben Rot, Grün und Blau über 3 monochrome LCD- Panels zu steuern. Sehr oft angewandt in Polysilizium TFT Projektoren, und in einigen Amorphen TFT Projektoren. Durch die physikalische Beschaffenheit des Filters, wird Licht einer bestimmten Wellenlänge durchgelassen oder reflektiert.
Diffus: Die ideale Bildwand vom Typ D streut das ankommende Licht gleichmäßig in alle Richtungen. Mattweiße Bildwände kommen diesem Ideal sehr nahe.
Digitales Signal: Digitale Signale haben zwei Zustände: high/low or on/off. z.B. TTL-Signale.
DLP / DMD Digital Light-Processing: Digitale Mikro-Spiegel-Vorrichtung, erfunden von Texas Intruments , jeder Spiegel repräsentiert ein Pixel . Die Spiegel haben eine quadratische Form mit einer Seitenlänge von 16 µ und werden mit einen Abstand von 1 µ montiert. Für die Projektion werden die Spiegel um ± 10 º abgelenkt.
DSTN Double Super Twist Nematic: Eine Form von passiver Matrix. DSTN ist monochrom.
Durchlicht OHP: Ein Overhead Projektor, bei dem die Lichtquelle auf dem Boden des Projektors angebracht ist. Das Licht durchstrahlt die Folie oder das LC-Display von unten nach oben in das Objektiv und wird durch einen Spiegel am Objektivkopf an die Projektionswand gelenkt. Durch eine Anordnung von Linsen, Fresnellinse und Spiegel wird das Licht geführt.
EEGA Enhanced Graphics-Adapter: Durch IBM 1984 vorgestellt. Bildauflösung ist 640 X 350 mit 60 Hz bei 16 Farben. EGA ist veraltet.
FFarbtemperartur -Color Temperature: Angabe Farbtemperatur in Grad Kelvin (Tageslicht um 6500K).
Frequenz: Eine Einheit zur Messung von elektrischen Signalen. Bei einigen LCD Modellen ist die Frequenzeinstellung eine Möglichkeit um vertikale Störstreifen zu beseitigen.
Fresnellinse: Eine Kunststoffscheibe verwendet bei Overhead- und LCD-Projektoren, um das Licht durch die Folie oder LC-Display zu lenken und im darauffolgenden Objektiv zu bündeln.
Front Projektion: Projizieren auf eine Bildwand zum betrachten von der gleichen Seite.
Full Motion Video: Fernsehqualität oder bewegte Videobilder mit voller Bildschirmdarstellung auf Ihrem PC dargestellt (30 Bilder pro Sekunde oder mehr).
Funkfrequenz - Radio Frequenz: Eine Frequenz zwischen hörbaren Schallwellen und dem infraroten Anteil des Lichtspektrum. RF geht durch die meisten Gegenstände, damit ist es ein äußerst vielseitiges Übertragungsmedium für Fernsteuerung mit größerer Reichweite als Infrarotfernbedienungen.
GGain: Englische Bezeichnung für Leuchtdichtefaktor.
Gammakorrektur: Gleicht die nichtlineare Wiedergabe des LC- Display bei der Ansteuerung durch die Elektronik aus und sorgt dadurch für einen gleichmäßigen Bildkontrast.
Graustufen: Beschreibt die Anzahl von graue Schattenstufen, die in einem Bild dargestellt werden können.
GLV Grating Light Valve: Neue Alternative von Silicon Light Machines zur DMD Technik. Gehört zur Gruppe der MEMS (Micromechanical Structures). Dünne Bänder 5µ breit und 20µ lang reflektieren das Licht wie der Spiegel bei DMD. Durch elektrostatische Ansteuerung werden die Bänder runtergedrückt. Der Vorteil dieser Technik ist selektive Lichtreflektion eines bestimmten Lichtspektrums bestimmt durch die Bänderbreite des GLV-Chips, die Farberzeugung z.B. durch das Farbrad würde wegfallen.
HHalogen Lampe: Produziert helles, leicht gelbes Licht. Halogen Lampen werden eingesetzt in preisgünstigen Projektoren, diese Lampen haben ungefähr eine Lebensdauer von 400 Stunden. Verglichen zu einer Metall-Halogenlampe, ist sie nicht so weiß.
Hellraumprojektion: Davon spricht man, wenn die Leuchtdichte, die von der Projektionsfläche ausgeht, fünf Mal größer ist als die Leuchtdichte, die durch das Umgebungslicht verursacht und reflektiert wird.
Hertz (Hz): Die Einheit Frequenz gleicht zu einem Änderung pro Sekunde. Die Vertikal Abtastrate wird in Hertz gemessen.
60 Hertz = 60 Zyklen pro Sekunde.
High-Resolution: Hochauflösend 1024 x 768 oder 1280 x 1024 Pixel pro Bild.
Horizontal Frequenz: Gibt an, wie viele Linien in einer Sekunde gezeichnet werden um ein Bild darzustellen. Je höher die maximale Bildauflösung um so höher die horizontale Abtast-Rate. z.B. VGA 31,5 kHz, SVGA 37 kHz, XGA 48 kHz und S-XGA 64 kHz.
Horizontalfrequenz = Vertikalfrequenz x Horizontalauflösung x Korrekturfaktor z.B.:80 kHz = (100 Hz x 768 x 1,05 )
IInfrarot: Unsichtbare Strahlen gerade über das rote Ende vom sichtbaren (> 670nm) Lichtpektrum hinaus. Infrarote Lichtwellen arbeiten nur in kurzer Entfernungen (unter 10 m). Wird oft eingesetzt in IR-Fernsteuerungen.
Interlaced Video: Eine Videoform, die im ersten Durchgang die geraden Linien auf dem Bildschirm zeichnet und im nächsten die ungeraden Linien. Der Zeilensprung bewirkt beim Betrachter ein zitterndes Bild. Durch eine Linedoubler kann der Nachteil korrigiert werden.
JK
Kelvin: Angabe Farbtemperatur in Grad Kelvin (Tageslicht um 5600K).
Keystoneeffekt: Der Keystoneeffekt (Trapezverzerrung) kann korrigiert werden durch schrägstellen der Bildwand oder durch Angleichung des LCD-Projektors an den 90 Gradwinkel zur Bildwand. Die Keystonekorrektur bewirkt eine gleichmäßige Schärfe durch neigen der LCD Panel beim LCD-Projektor .
Kompression: Darstellen höhere Bildauflösungen auf niedriger LCD Auflösung. z.B.: Um 800x600 Bildpunkte auf einem 640x480 LCD-Panel darzustellen wird bei der Kompression jedes 5 Pixel weggelassen.
Kondensor Linse: In einem Projektor die Linse zwischen der Lampe und dem LCD um das Licht auf das LCD zu konzentrieren.
Konvergenz: Die Deckungsgleichheit der Linien auf der Projektionsfläche, wichtig bei Projektionssystemen die eine Auftrennung des weißen Lichtes in Rot, Grün und Blau für die Bilderzeugung nutzen.
LLentikularstruktur: Rillenförmige von oben nach unten verlaufende Oberflächenstruktur bei Rückprojektionsscheiben, die für einen größeren horizontalen Streuwinkel sorgen.
Leuchtdichtefaktor Gainfaktor: Gibt das Verhältnis der gemessenen Leuchtdichte im Vergleich zu einem als ,,normal" (z.B.Magnesium-Karbonat) angenommenen Wert an. Einfacher ausgedrückt, gibt dieser Faktor an, um wieviel eine be- stimmte Oberfläche heller erscheint als eine mattweiße Diffuse Oberfläche.
Leuchtdichte: Ist die Leuchtstärkedichte einer Lichtabgebenden Fläche aus der Sicht des Betrachters. Gemessen wird In Candela pro Quadratmeter (cd/qm) oder Apostilb (asb)
LCD Liquid Crystal Display: Flüssig Kristall Display. Wurde 1968 durch RCA Laboratories entwickelt. LCD's funktionieren wie ein Lichtventil, es gestattet Licht passieren zu lassen oder wird blockiert. Der Aufbau: eine Kombination von Elektronik, Optik und Chemikalien.
LINE DOUBLER: Ein Gerät das bei Interlaced-Video die dargestellten Zeilen verdoppelt, es bewirkt ein Auffüllen der ausgelassenen Zeilen. Dabei wird die Horizontalfrequenz verdoppelt.
Lumen: Das Maß von Helligkeit einer Licht-Quelle, wird als Messung der Beleuchtungsstärke von Projektoren verwendet.
Eine Projektionsfläche wird in 9 gleiche Rechtecke geteilt. Die Lichtleistung (lx) wird im Zentrum eines jeden Feldes gemessen und dann der mathematische Durchschnitt ermittelt, das Ergebnis wird durch die Projektionsfläche (qm) geteilt,
daraus ergibt sich der Nutzlichtstrom in Lumen (lm)
Lux: Eine reine Messung von Lichtleistung durch einen Lichtmeßgerät. Lux wird benutzt, um Lumen zu berechnen.1 Lux entspricht 1 Lumen/qm.
Helligkeitswerte:
| Kerzenlicht bei 20 cm | 10-15 Lux |
| Kerzenlicht bei 20 cm | 10-15 Lux |
| Straßenlicht | 10-20 Lux |
| Normales Raumlicht | 100 Lux |
| Büro Leuchtstofflampe | 300-500 Lux |
| Halogenlampe | 750 Lux |
| Sonnenlicht 1 Std. vor Aufg. | 1000 Lux |
| Tageslicht bewölkt | 5000 Lux |
| Tageslicht wolkenlos | 10,000 Lux |
| Helles Sonnenlicht | > 20,000 Lux |
M
Metall Dampf Lampe - Metal Halide Lamp: Produziert äußerst helles, weiß aussehendes Licht. Diese Lampen haben eine typische Lebensdauer von 750 Stunden und haben nur noch 50% der Helligkeit einer neuen Lampe.
Monochrome: Display mit mehreren Grautönen, normalerweise in LCD Displays grau oder magentarote Darstellung.
Multimedia: Die menschengerechtere Darstellung der Schnittstelle Mensch und Computer.
NNTSC National Television Systems Committee: Der Fernseher-Standard für Nordamerika, Japan, und bestimmte Länder in Südamerika. NTSC arbeitet mit 525 Linien Bildauflösung und einer Bildwiederholrate von 60 Hz. Bei NTSC spricht man einem von bestimmten Typen von Video- oder Fernsehsignal.
Non-interlaced Video: Aufeinanderfolgende Linien werden ohne Zeilensprung dargestellt. Das Bild wird bei jeden Durchgang erneuert. Bei dieser Methode gibt es kein verblassen oder flackern am Bildschirm.
OSD On Screen Display: Eine Anzeige in der projizierten Darstellung die über den Status einer Funktion oder Einstellung informiert.
PPAL Phase Alternate Line: Der Fernsehen-Standard für Westeuropa, Asien, Australien, bestimmte Länder in Afrika. PAL arbeitet mit 625 Linien Bildauflösung im Zeilensprungverfahren und einer Bildwiederholrate von 50 Hz .
Pan: Eine Funktion die es ermöglicht höhere Auflösungen als die physikalisch vorhandene Bildauflösung darzustellen. Zum Beispiel bei einem Signal mit 1280x1024 Bildpunkten wird nur ein Fensterausschnitt mit 1024x768 dargestellt, der Ausschnitt kann mit Cursortasten verschoben werden.
Panel: Eine flache Präsentations-Vorrichtung (LCD-Display), die statt der Folie auf einem Overhead Projektor aufliegt. Der Overhead Projektor ist die Licht-Quelle für das LCD-Display. Das LCD-Display wird verkabelt mit dem Computer um das Bild des Computers auf eine Wand oder Bildwand zu projizieren.
Parabol Bildwand: Gebogene Bildwand (Curved Screen) mit Parabolquerschnitt. Sehr Hoher Gain-Faktor durch starke Bündelung.
Passive Matrix: (Super Twisted Nematic, STN) Eine LCD Technologie, die Ansteuerung der Pixel durch Signalimpulse von außen in Form einer Leitungsmatrix nutzt. Passiv Matrix hat eine langsamere Reaktionszeit, dadurch verursachen bewegte Darstellungen Streifen oder Geisterbilder im Gegensatz zu Aktiv Matrix. Dort wo sich horizontale und vertikale Leitungen kreuzen, kann durch anlegen der Spannung der Kristall ausgerichtet und so das Pixel "erzeugt" werden. Auch der Kontrast und die maximale Farbtiefe sind sehr stark eingeschränkt.
Pixel: Kürzel für Bildelement. Die kleinste graphische Einheit die auf dem Bildschirm dargestellt werden kann.(Das Wort "Pixel" ist eine Kurzform für "Picture Element").
Pixeltakt: Bezeichnet die Taktfrequenz für den Bildaufbau, mit der ein LCD-Panel angesteuert wird, eine hohe Taktfrequenz bedingt eine aufwendige und teuere Elektronik um die schnellen Signale zu verarbeiten.
Pixelfrequenz = Horizontalauflösung x Vertikalauflösung x Vertikalfrequenz x Korrekturfaktor z.B. : (1024 x 768 x 75 Hz) x 1,35 = 80 MHz
Plug & Play: Ein Begriff der bedeutet, daß ein Gerät ohne Setup installiert werden kann (o. Programminstallation, Softwareeinstellungen, und so weiter).
Polysilizium TFT: Eine Form von Aktiv Matrix, die in Projektoren benutzt wird mit drei monochromen LCD Panels, jeweils für Rot, Grün und Blau. Die Transistoren in Polysilizium-TFT sind kleiner (blockiert weniger Licht) als die Transistoren in Amorphen-TFT. Die Panels in Polysilizium-TFT sind kleiner als die LC-Panel in Amorphen- TFT. Daraus resultiert eine erhöhte Farbdynamik , mit einem Kontrastverhältnis um 250 : 1. Poly-Si Technologie ist auch schneller in der Elektronenbeweglichkeit als Amorphe TFT .
Polarisator: Auch Polfilter. Ein durchsichtiges Kunststoff- oder Glasstück, das nur in einer Richtungsebene schwingende Lichtwellen durchläßt, wird bei LCD-Panel zur Funktion benötigt.
Projektor: Eine Präsentations-Vorrichtung, die eine eigene Lampe eingebaut hat (All in One Projektor). Eingesteckt an der Computergrafikkarte projiziert der Projektor das Bild des Computers auf eine Bildwand oder Wand.
QR
RCA Connector - Chinch-Stecker: Eine Art von Stecker, wird meistens benutzt bei Stereogeräte und Videorekorder als Audio und Videoeingang.
Rück Projektion: Projiziert ein Bild durch ein lichtdurchlässiges Leinwandmaterial zur Betrachtung von der gegenüberliegenden Seite.
Refresh Rate: Die Anzahl von Takten pro Sekunde, in der ein Bild neu aufgebaut wird. Gemessen in Hertz, z.B., 50Hz oder 50 mal pro Sekunde. Je schneller die Rate, um so ruhiger das Bild bei Röhrenbildschirmen.
Resolution: Auflösung Zahl von Pixel (oder Punkte) mit der ein Bild aufgebaut ist. Je größer die Zahl von Pixel, je höher die Bildauflösung, dadurch erreicht man feinere und schärfere Kanten bei der Darstellung. Höhere Bildauflösungen gestatten mehr Informationen auf der gleichen Bildwandfläche. VGA = 640 x 480, SVGA = 800 x 600, XGA = 1024 x 768, S-XGA = 1280 x 1024 U-XGA = 1600 x 1200 und Q-XGA = 2048 x 1536 Bildpunkte.
RGB: Die Anfangsbuchstaben der Farben Rot, Grün und Blau. Dabei handelt es sich um die drei in den meisten Lichtmedien benutzten Primärfarben. Neue Farben entstehen durch die Veränderung der Stärke des Elektronenstrahls für Rot, Grün bzw. Blau. Das zur Farberzeugung benutzte Farbmischungsverfahren bezeichnet man als additive Farbmischung - eine Technik, bei der Farben durch Überlagerung von zwei oder drei Lichtquellen der roten, grünen und blauen Farbanteile erzeugt werden. Wird keine Farbe addiert, entsteht Schwarz, während bei Addition von 100 % der einzelnen Farben Weiß erzeugt wird.
RS-232: Ein Standard der die elektrischen und mechanischen Merkmale zur Kommunikation zwischen zwei Geräten beschreibt. Dieser Standard wird benutzt für relativ kurze Kommunikationsverbindungen.
SSCART: Stecker Audio- und Videosteckverbindung, sehr oft bei Fernseher und Videorekorder eingesetzt.
SECAM SEquential Coleur A Memoire: Der übliche Fernsehstandard für Frankreich, Osteuropa, Rußland, die ehemaligen sowjetischen Republiken und einige Länder in Afrika. SECAM hat 625 Linien Auflösung und eine Bildwiederholrate von 50 Hz.
Serial Port: Anschluß am Computer, normalerweise COM1, wo Sie das Anschlußkabel für ein serielles Gerät einstecken.
Specular: Beschreibt Bildwandoberflächen Typ S die das Licht nachdem Prinzip Auftreffwinkel gleich Abstrahlwinkel reflektieren.
Streufaktor: Gibt an, wie stark die Leuchtdichte bei seitlicher Messung abgefallen ist. Üblich ist 5/20º, das heißt das Verhältnis der Messungen von 5º (beinahe Mitte) zu einer Messung bei 20º zur Bildnormalen.
Streuwinkel: Gibt an, bei welchem Winkel relativ zur Bildnormalen der Leuchtdichtenfaktor auf den halben Wert gegenüber dem der Mitte (gemessen bei 50%) abgefallen ist SVGA Super Video Graphics Array. Eine Bildauflösung höher als VGA (640x480, 16 Farben).
S-VHS Super-Video Home System: Ein Videorekorder mit höherer Bildauflösung als normales Composite Video. Es benutzt auch einen anderen Stecker als Composite Video. 1+2 Masse, 3 Luminanz und 4 Chrominanz
STN SuperTwist Nematic: Ein LCD-Typ mit einer passiven Matrix. DSTN ist monochrom, CSTN ist Farbe.
SYNC-Synchronisation: In vielen LCD Modellen können Sie durch einen Menüpunkt Sync. unruhige Bilder einstellen.
TTerminator - Abschlußwiderstand: Eine Anpassvorrichtung am Ende eines Kabel, es simuliert einen angeschlossenen Monitor. Wird am offenen Ende eines Y-Kabel bei Störungen verwendet.
TFT Thin Film Transistor: Eine Aktiv Matrix Technologie, wo der jeder Pixel als Transistor-Schalter aufgebaut ist. Diese Technologie erlaubt schärfere Darstellung als CSTN oder TSTN. TFT wird als Amorphe TFT oder Polysilizium TFT aufgebaut.
Tracking: In vielem LCD Modellen ist Tracking(Frequenz) eine Menü-Option zur Beseitigung von vertikalen Störstreifen.
Transmissivität: Die Menge von Licht, welche durch einen Gegenstand durchstrahlt. Gemessen in Prozent. Diese Meßmethode wird bei LCD Panels verwendet. Derzeit erreicht man bei A-Si TFT ca. 8 % und P-Si TFT ca. 20 %
True Color: Bezeichnung für 24 Bit-Farbe (16.7 Millionen Farben = 256 Abstufungen jeder Grundfarbe Rot, Grün und Blau).
TSTN: Triple SuperTwist Nematic. Eine Form von passiver Matrix.
U VVertical Hum-Bars: Dunkle, vertikale Streifen auf einem LC- Display . Durch Einstellen des Tracking oder Frequenz (ein Menüpunkt bei vielen LCD Modellen) entfernt man die vertikalen Streifen.
Vertical Scan Rate - Vertikalfrequenz: Wie schnell ein komplettes Bild auf dem Bildschirm aufgebaut wird. Gemessen in Hertz.Typisch von 50 - 75Hz.
Vertikalfrequenz = Pixelfrequenz / ( Horizontalauflösung x Vertikalauflösung x Korrekturfaktor ) z.B. : 100 Hz =107 MHz / (1024 x 768 x 1,35)
VESA Video Electronics Standard Association: Eine Gruppe von Standards, entwickelt zur Definition von Video-Bildauflösungen größer als VGA (z.B. mit einer Vertikal Abtast-Rate von 72Hz oder 75Hz).
VGA Video Graphics Array: 1987 durch IBM vorgestellt, VGA ist ein Analog- Signal mit getrennten Horizontal und Vertikalsync auf TTL Niveau . Die Videoausgabe erfolgt über einen 15-pin, HD-SUB Stecker und hat eine Horizontal-Frequenz von 31,5 kHz bei 70 Hz Vertikal-Frequenz (Mode 1, 2) und 60 Hz (Mode 3). Das Signal ist non-interlaced (Mode 1, 2, 3) und interlaced bei 8514 bei 35.5 kHz, 86 Hz u. einer Bildauflösung von 640 X 480 mit einer Farbpalette 256,000 Farben (Mode 4).
Video: Die Übersetzung von Bewegung in elektrische Signale. Bei Computervideo sind Rot, Grün, Blau und Sync. getrennte elektrische Signale. Bei Composite-Video, ist Rot, Grün, Blau und Sync. in einem Signal. Bei S-Video ist Composite-Video in Luminance (Y) und Chrominance (C) getrennt.
Videobandbreite: Die in MHz angegebene Videobandbreite bescheibt die Charakteristik von internen Schaltkreisen. Sie bestimmt im wesentlichen, wie rasch Signaländerungen verarbeitet werden können. Je größer die Videobandbreite, desto höher die darstellbare Auflösung mit dazugehöriger Bildwiederholrate. Der Wert für die Videobandbreite muß wenigstens 70,7% von dem maximalen Pixeltakt betragen.
WWorkstation: Es gibt viele Definitionen für Workstation. In der Großbildprojektion sind zwei Punkte interessant : 1) Der Typ der Verbindung von Workstations, entweder der 13W3 Steckers oder BNC Stecker. 2) Die Bildauflösung der Workstations liegt bei bis zu 1280 X 1024.Workstations werden für rechenintensive Anwendungen benutzt (Beispiele:CAD, CAM, 3-D Modeling). Workstationhersteller sind: IBM,SGI (Silicon Graphics), HP (Hewlett Packard), SUN, NeXT, DEC und Intergraph.
XXGA eXtended Graphics Array: Eine Videokarte mit einem 15-pin HD-Stecker. 1024 X 768 Bildauflösung.
XGA-2 eXtended Graphics Array: Die zweite Generation von IBM´s XGA Standard. Mit einer Horizontalfrequenz von
31 kHz bis 68 kHz und einer Auflösung von 1600 x 1200 Bildpunkten.
Y- Kabel: Ein Y- förmig aufgebautes Kabel, mit einem Eingang und zwei Ausgangssignalen. In der LCD Industrie wird dieser oft benutzt, um den Bildschirm durchzuschleifen.
Y/C Stecker: Ein 4-pin DIN Stecker für S-VHS und Y/ C Video. 1+2 Masse, 3 Luminanz u. 4 Chrominanz
Y/C Video: Das Videosignal von S-VHS. Es hat höhere Auflösung als Composite Video. Y-Weiche Erlaubt einen Monitor gleichzeitig zum LCD-Projektor zu benutzen. Sehr oft wird die Y-Weiche im Gerät eingebaut, und als Y-Leitungskabel ausgeführt.
ZZeilenspungverfahren Interlaced Video: Eine Videoform, die im ersten Durchgang die geraden Linien auf dem Bildschirm zeichnet und im nächsten die ungeraden Linien. Der Zeilensprung bewirkt beim Betrachter ein flackern. Durch Linedoubler kann der Nachteil korrigiert werden.
Zoom Linse: Eine Linse mit einer veränderlichen Brennweite. Ermöglicht durch einstellen der Zoom-Linse eine Anpassung der Bildgröße bei gleicher Entfernung. Eine Zoom-Linse ist nicht so hell wie eine Festobjektiv. Um so höher die Zoom-Ratio, um so niedriger ist der Lichtausstoß. Objektive wie sie bei Camcorder eingesetzt werden haben einen Verhältnis von 8 : 1, bei einem Projektor würden dabei 75% Helligkeit verloren gehen.
Zoom Lens Ratio: Ist das Verhältnis zwischen dem kleinsten und größten Bild, welches Sie mit einer Linse am Projektor bei gleicher Distanz einstellen können. Ein 1.4 : 1 Verhältnis gibt an, um welchen Faktor das kleinste Bild größer werden kann (z.B. 3 Meter Bilddiagonale vergrößert sich zu 4,2 Meter Bilddiagonale). Umgekehrt wenn Sie ein Bild mit 3 Meter Diagonale aus der kürzesten Distanz z. B. 5 Meter projizieren können, ist die längste Distanz 1,4 x 5 Meter, = 7 Meter bei gleicher Bildgröße.
Alle genannten Produkt und Firmennamen sind eingetragene Warenzeichen der entsprechenden Hersteller. Irrtümer, Druckfehler und technische Änderungen vorbehalten.


















